10.09.2009 - 14:20

Das schöne an Drupal ist, dass es von Haus aus alles mitbringt, um eine Website aufzubauen und zu pflegen. Gleichzeitig aber so flexibel ist, das man es fast unbegrenzt erweitern und sogar mitglieferte Module häufig ersetzen kann. Damit lassen sich Schwachpunkte einzelner Funktionen oft problemlos beseitigen.

Ein solcher Schwachpunkt steckt in dem Contact-Modul, das zu den optionalen Core-Modulen gehört. Es dient dazu, Kontaktformulare bereitzustellen, sowohl für die gesamte Website, als auch für den einzelnen User. Das Problem: wenn man es aktiviert, steht es den Usern immer zur Verfügung. Zwar kann man defaultmäßig einstellen, dass das Formular beim Anlegen eines neuen Users deaktiviert ist. Man kann jedoch nicht verhindern, dass der User es eigenständig in seinem Profil aktiviert. Nun kann man die Benutzung des Formulars noch auf bestimmte Rollen beschränken und so beispielsweise Gäste von ihrer Benutzung ausschließen aber das löst das Problem nicht immer. Bei einem aktuellen Projekt hat es sich jedenfalls als hinderlich erwiesen. Der Grund: für die Kommunikation der Mitglieder der Website sollte nicht das Kontaktformular eingesetzt werden, sondern das Modul Privatemsg, das es erlaubt seiteninterne private Nachrichten zu verschicken und die Empfänger auch per E-Mail über neue Nachrichten informiert. Soweit so gut. Um nun aber zu verhindern, dass die User ihr persönliches Kontaktformular aktivieren und die Kommunikation plötzlich über verschiedene Kanäle läuft, blieb als einzige Möglicheit, das Abschalten des Contact-Moduls. Damit fehlte dann leider das globale Kontaktformular, dass auch Gästen zugänglich sein sollte.

29.07.2009 - 16:52
403, 404, Drupal, Fehlerseiten

Es kommt vor, dass Besucher auf eine Seite zugreifen wollen, die nicht mehr existiert,  z.B. weil die Seite gelöscht wrde, in den Indizes der Suchmaschinen jedoch noch aufgeführt wird. Oder es soll auf eine Seite zugegriffen werden, die für sie gesperrt sind. Dies führt dazu, dass das System die Fehler 404 (not found) bzw. 403 (access denied) meldet.

Nun sollte eine (speziell erstellte) Fehlerseite immer wie eine normale Seite des Internetauftritts aussehen, d.h. den normalen Seitenkopf, und -fuß sowie ein Menü enthalten. Das erleichtert den Besuchern die Navigation zurück zu den Inhalten. Auf der Fehlerseite sollte deshalb zumindest ein kurzer Hinweis erscheinen, dass die gewünschte Seite nicht länger erreichbar ist. Darüber hinaus können dort weitere Kontaktinformationen wie eine Mailadresse oder eine Telefonnummer angegeben oder sogar eine Suchfunktion angeboten werden.

Das Gleiche gilt für die Fehlermeldung "Zugriff verweigert" (403). Lassen Sie Ihre Besucher wissen, dass sie eine geschützte Seite aufrufen möchten.

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11.06.2009 - 09:50
Apple, Gewinnspiel, iPhone

Es ist ja nicht so, dass ich mit meinem Palm Treo unzufrieden wäre. Eigentlich hat das Teil alles was ich brauche: Telefon, Navi, MP3-Player u.v.m. Na ja, okay, das Surfen im Internet macht mangels UMTS nicht so arg viel Vergnügen. Und so schick wie ein iPhone sieht es auch nicht aus. Also schön wäre so ein Teil ja schon. Was mich aber definitiv von einem Kauf abhält ist der Umstand, dass ich anschließend T-Mobil-Kunde sein soll. Will ich aber nicht.Und dann ist da noch der hohe Preis... ;-)

Geschenkt würde ich es natürlich nehmen... und dafür bietet sich jetzt eine Chance bei dem Gewinnspiel des Apple Magazin. Die Teilnahmebedingungen sind nicht so arg hoch. Man muss einen kleinen Artikel über das Gewinnspiel auf seinem Blog veröffentlichen und darin drei festgelegte Links einbinden. Anschließend sendet man eine E-Mail mit dem Link zu seinem Beitrag an den Veranstalter Sevenmac. Weitere Pflichten gibt es nicht. Man muss auch nicht Mitglied der Mac Community werden. Ach ja, wer mag kann seine Gewinnchancen noch durch einen Tweet bei Twitter erhöhen - das mache ich doch glatt.

11.06.2009 - 09:42
Migration, MySQL, Phorum, vBulletin

Obwohl vBulletin für seine zahlenden Kunden einen umfangreichen Support bietet und eine sehr große Zahl anderer Foren importieren kann, geht doch nicht alles. Oder besser gesagt: Nicht alles geht 100%ig. Beim testweisen migrieren einer existierenden Phorum5-Installation nach vBulletin3 traten folgende Fehler auf:

  1. Die Suche nach Beiträgen eines Users listete keinen der importierten Beiträge auf, sondern nur solche, die in vBulletin geschrieben wurden.
  2. Die Zahl der Beiträge eines Users zählte ebenfalls nicht die importierten Beiträge.
  3. Es wurden keine Benutzergruppen importiert.

Die Fehler 1 und 2 lagen darin begründet, dass beim Import zwar die Benutzernamen bei jedem Thread und Post korrekt importiert worden waren, jedoch nicht die User-IDs. Der Fehler ließ sich relativ leicht mit zwei Zeilen SQL beheben. Durch einen Abgleich der Tabellen v3_thread und vb3_post mit der User-Tabelle vb3_user konnten alle Threads und Posts wieder ihren Usern zugeordnet werden - vorausgesetzt der User war zwischenzeitlich nicht gelöscht worden oder hatte seinen Usernamen geändert.

12.05.2009 - 12:26

Am Samstag konnte ich an einer Vorführung eines "3D-Druckers" der Firma Stratasys teilnehmen. Eine spanndende Technik ist das: Aus einem 3D-Modell, das man mit üblicher CAD-Software erstellt, baut der Drucker einen realen Gegenstand. Dazu wird ein thermoplastischer Kunststoff erhitzt und in Schichten von mindestens 0,25 mm aufgetragen. Dabei ist praktisch jede beliebige Form herstellbar. Auch Hinterschneidungen sind problemlos möglich. Der Trick: Der Drucker verwendet einen zweiten Kunststoff als "Stützmaterial". Nach dem Druckprozess kann dieses Stützmaterial mit Hilfe einer Lauge ausgewaschen werden. Das folgende Bild zeigt einen zweiteiligen "Salzstreuer". Deckel und Dose werden in einem Durchgang gedruckt. Das Stützmaterial füllt alle Hinterschneidungen und Luftspalte - z.B. im Gewinde. Nach dem Auswaschen hat man ein funktionsfähiges Teil.

Salzstreuer aus ABS-Kunststoff mit einem Dimension-Drucker hergestellt

Okay, der Replikator aus Star Trek kann natürlich viel mehr. "Earl Grey, heiß" kann der Dimenson-Drucker von Stratasys noch nicht. Aber den Ur-Urahn dieser Science-Fiction-Idee dürften wir gerade erleben. Ich sag nur "faszinierend".

06.05.2009 - 12:02

Wenn sich PolitikerInnen mit dem Internet befassen ist das meist ein sehr traurige Angelegenheit. Frei von jeglichem belastenden Sachverstand werden Gesetze und Verordnungen erlassen, die die Täter gegen die sie sich eigentlich richten, kaum beeindrucken, aber immense Kollateralschäden für unsere Grundrechte bedeuten. Die neueste geistige Kopfgeburt von Familienministerin Ursula von der Leyen ist ein weiteres Beispiel dafür.
Anstatt Seiten mit eindeutig kriminellen Inhalten wie z.B. Kinderpornografie, einfach aus dem Netz zu entfernen, sollen hilfswillige Internet-Provider diese Seiten blocken. Aber damit nicht genug. Zusätzlich soll jeder Zugriffsversuch auf diese gesperrten Seiten protokolliert und in Echtzeit an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden. Orwells 1984 lässt grüßen. Damit liefe künftig jeder Internet-Benutzer Gefahr in Visier der Staatsanwaltschaft zu geraten - egal aus welchem Grund er die Seite aufgerufen hat. Schon ein Klick auf einen böswillig mit irreführendem Text versehenden Link in einer Spam-Mail oder auf einer Webseite genügt. Die verbotene Seite wird aufgerufen und die IP-Adresse des Besuchers gemeldet.

28.04.2009 - 13:48

Ein Datenbank-Backup ist eine ebenso lästige wie wichtige Pflicht. Insbesondere vor dem Einspielen einer neuen CMS- oder Webshop-Version ist es ein absolutes Muss. Sehr häufig bieten die Provider hierfür ihren Webhosting-Kunden das allseits beliebte "Schweizer Taschenmesser" für mySQL den phpMyAdmin an.Mit diesem Programm lassen sich so ziemlich alle Arbeiten an und mit mySQL-Datenbanken erledigen - auch ein Backup lässt sich damit machen.Warum also ein eigenes Tool, nur um Backups zu machen? Nun, ganz einfach: Man kann auch mit einem schweizer Taschenmesser Äste schneiden oder sogar Bäume fällen. Wenn der Baum aber nicht gerade dünner ist, als ein Finger, so wird man doch sehr schnell überlegen, ob man nicht lieber ein spezielles Werkzeug zuhilfe nimmt - beispielsweise eine Axt oder Motorsäge. MySQLDumper ist ein solches Werkzeug. Damit gelingt auch die Sicherung sehr großer Datenbanken im Handumdrehen. Aber fangen wir von vorne an.

16.03.2009 - 14:18

Da ich die Themen spannend fand und Mainz ja nur einen Katzensprung von Frankfurt entfernt ist, hatte ich mir den vergangenen Samstag frei gehalten, um die Tagung zu besuchen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Veranstaltung war gut organisiert, die Vorträge hielten, was die Ankündigung versprochen hatte, die Verpflegung war ausgezeichnet.

Das Programm von .biz + byte umfasste sechs Vorträge und eine Podiumsdiskussion. Da jeweils zwei Vorträge parallel liefen, musste man sich entscheiden. Meine Wahl fiel auf die Vorträge "eLearning, Web2.0, Knowledge Management – praktischer Nutzen", "Open Source: So schwimmen Sie sich frei aus der Umklammerung durch kommerzielle Software" und "Crowd 2.0 - Wie Web 2.0 das Marketing verändert". Wie sich heraussstellte eine gute Wahl. Alle drei Vorträge waren sehr interessant und ansprechend.

10.03.2009 - 15:54

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Vor dem Problem große Dateien sicher und zuverlässig zu einem Empfänger zu bringen, hat wahrscheinlich jeder schon einmal gestanden. Mein Lieblingsprogramm in dieser Hinsicht ist Powerpoint. Sobald ein paar Bilder oder Grafiken auf den Slides stehen, wächst die Dateigröße in ungeahnte Dimensionen. Aber auch PDF-Dateien können zu einer Herausforderung werden, wenn sie zum Beispiel Daten für die Druckvorstufe enthalten. Solche Dateiriesen per Email zu versenden ist heutzutage kaum noch möglich. Restriktive Einstellungen der Größe von Dateianhängen, bereits volle Eingangsboxen, aber auch steigende Sicherheitsanforderungen, die den Empfang bestimmter Dateianhänge verbieten, stellen den Benutzer vor große Herausforderungen.

Media Space Logo

Media Space bietet die Lösung. Dateien können online bereitgestellt werden und sind somit jederzeit weltweit verfügbar. Die Dateigröße kann dabei beim webbasierten Dateiupload bis zu 2 Gbyte betragen – damit lassen sich sogar Werbespots und Videos austauschen.
Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Nach dem Einloggen sieht man sein Dateiverzeichnis und die darin abgelegten Dateien. Um eine neue Datei hochzuladen, klickt man auf „Add file“ und es öffnet sich ein neues Fenster.

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10.03.2009 - 15:16

Häufig findet man ein schönes Modul für Drupal, das genau die Funktion bietet, die man gerade sucht. Leider sind diese Module nicht immer eingedeutscht. Für Testumgebungen spielt das in der Regel keine Rolle, aber wenn das gewählte Modul in einer Produktivumgebung zum Einsatz kommt, wird der Kunde - zumindest im deutschsprachigen Raum - doch in aller Regel die Ausgaben dieses Modules in Deutsch sehen wollen. In solchen Fällen kann man entweder darauf warten, dass jemand anderes die Übersetzungsarbeit macht - was meistens einen ungewissen Projektendetermin zur Folge hat, oder man legt selbst Hand an, und übersetzt das Modul. Für die Versionen 5 und 6 von Drupal gibt es das Modul Translation template extractor, das eine .po-Datei liefert, die man direkt mit z.B. poEdit bearbeiten und übersetzen kann. Das geht ganz einfach:

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