Linux

Screencasts einfach aufnehmen mit Screencast-O-matic

Bisher habe ich relativ selten einen Screencast erstellt. Meistens genügten mir Screenshots, um einen Artikel zu bebildern. Aber in letzter Zeit brauche ich das öfters. Es erleichtert beispielsweise das dokumentieren von Arbeiten. Für die Screenshots benutze ich schon seit ewigen Zeiten Snagit (in der Version 6). Das ist einfach in der Bedienung und genügt vollauf. Die Video-Capture-Funktion ist dagegen nicht nach meinem Geschmack. Einem Tipp meiner Kollegin folgend habe ich jetzt mal Screencast-O-matic ausprobiert. Das gibt es also kostenlose Testversion, mit der man maximal 15 Minuten aufnehmen kann. Installation und Bedienung sind kinderleicht. Einfach das Programm herunterladen und installieren. Anschließend muss man eventuell noch das richtige Mikrofon auswählen - falls mehrere angezeigt werden. Dann sollte man eine kurze Probeaufnahme des Tons machen. Wenn das funktioniert hat, kann man auch schon loslegen. Nach dem Starten legt sich Screencast-O-matic als Rahmen mit Bedienelementen über den Bildschirm. Jetzt wählt man den Ausschnitt aus, der aufgenommen werden soll und startet die Aufnahme (siehe flgenden Screenshot).

Screencast-O-matic Auswahl des Aufnahmebereichs

Die Aufnahme kann man jederzeit anhalten und Fortsetzen, z.B. wenn man etwas Neues vorbereiteten will, die Vorbereitungen aber nicht in der Aufnahme haben will. Ist man mit der Aufnahme fertig, kann man das Video in verschiedene Formate konvertieren und lokal abspeichern. In der kostenlosen Version stehen die Formate Quicktime/MP4, Windows/AVI und FLV (Flash) zur Verfügung. Außerdem kann man das Video auf YouTube hochladen und als HD-Video veröffentlichen. Die kostenpflichtige Pro-Version von Screencast-O-matic kann noch viel mehr. Zum einen ist die Aufnahmezeit nicht beschränkt. Außerdem kann man seine Videos auch auf Vimeo oder Google Drive veröffentlichen. Zusätzliche Tools erlauben das Bearbeiten der Videos, das Erstellen von Screenshots oder das Zoomen während der Aufnahme. Außerdem gibt es die Möglichkeit nur die Webcam aufzuzeichnen oder zusätzlich das System-Audio von Windows Vista/7/8. Interessant auch die Möglichkeit per Script-Tools eine vorgefertigte Audio-Spur zu verwenden, um diese nachträglich mit Video-Stücken zu verbinden, z.B. wenn man eine Demo oder ein Tutorial erstellen will, für das man einen vorgefertigten Text hat, den man zuerst aufnimmt.

Alles in allem gefällt mir Screencast-O-matic sehr gut. Bereits die kostenlose Version reicht aus, um einfache Screencasts zu erstellen. Und der Preis von 15 US-$ pro Jahr (bzw. 29 US-$ für drei Jahre) für die Pro-Version ist durchaus fair.

Kleiner Stolperstein bei der Installation eines EIS-Servers

Ich finde dieses EIS-Projekt ist eine feine Sache. Damit läßt sich sehr schnell ein Linux-Server aufsetzen und konfigurieren. Auch die Administration und das Aktualisieren der installierten Pakete ist eine einfache Angelegenheit. So eine EIS-Kiste ist nicht nur geeignet um einen kleinen Server für den Heimgebrauch aufzusetzen, er eignet sich auch gut um in einem kleinen Büro verschiedene Server-Dienste bereitzustellen. Genau dafür wollte ich heute einen neuen EIS aufsetzen.  weiterlesen »

Master Boot Record reparieren und Linux booten

Wenn Linux nicht mehr booten will, kann das daran liegen, dass der Master Boot Record (MBR) zerstört worden ist. Auf einem Dual-Boot-System mit Windows XP kann das unter Umständen durch Windows erfolgen. Beendet man Windows nicht normal (d.h. durch einen Klick auf "Ausschalten"), sondern versetzt es in den "Hibernate"-Modus, so wird offenbar der MBR überschrieben. Wenn man den Linux Boot Loader (GRUB oder LiLo) in den MBR installiert hat - was ja die bequemste Variante ist - dann ist es nach einem Neustart nicht mehr möglich Linux zu booten.

Für den Falls, dass einem das passiert, hier ein paar Tipps, um das System mit Hilfe einer LiveCD wie SystemRescueCd oder Knoppix wiederherzustellen:  weiterlesen »

Servertausch

Es fing ganz harmlos an: mein Testserver - auf dem ein EIS-Linux läuft - ist abgestürzt. Dabei wurde das Dateisystem beschädigt, so dass ich dies erstmal mit fschk reparieren musste. Dabei zeigten sich einige Defekte und das gleich auf zwei Platten. Na gut, die beiden 40GB-Platten waren immerhin schon 7 Jahre alt. Ein Ersatz war schnell gefunden und die Partitionen der beiden alten Platten habe ich dann mit SystemRescueCD auf die neue Platte kopiert.  weiterlesen »

Kleine Ursache große Wirkung

Bisher war ich mit dem RAID-Controller meines Boards eigentlich ganz zufrieden. Aber seit gestern ist das anders. Gerade als ich den Rechner ausschalten wollte, bemerkte ich, dass mein Array "auseinandergefallen" war - d.h. alle Partitionen und logischen Laufwerke waren doppelt vorhanden. Außer den bisherigen Laufwerken C:, D: und E: hatten sich jetzt noch die Laufwerke F:, G: und H: einfunden. An sich erstmal kein Problem das wiederherzustellen... dachte ich. Aber irgendwas ging dabei schief.  weiterlesen »

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